Winston-Salem, NC

Von Charlottesville aus fahren wir gute 3.5 Stunden entlang der Appalachen, weiter in Richtung Süden, überqueren die Staatsgrenze und befinden uns nun im US Bundesstaat North Carolina. Je näher wir unserem heutigen Ziel kommen, um so mehr fallen uns große Plantagen mit Tabakpflanzen auf. Es ist drückend heiß, 95 Grad Fahrenheit, hohe Luftfeuchtigkeit, im üppigen Grün zirpen die Singzikaden - echtes Südstaatenfeeling.

Unser Hotel, das Brookstown Inn, eine alte Textilfabrik aus roten Ziegeln passt zu dieser wunderbaren Südstaatenstimmung. Wir sind in der Twin-City Winston-Salem. Einst waren beide Ort voneinander getrennt. Salem geht auf deutsche Einwanderer der Moravian Kirche zurück, wurde 1753 von August Gottlieb Spangenberg gegründet. In Erinnerung an Nikolaus Ludwig von Zinsendorf, Bischof der Moravian Kirche, benannte Spangenberg die Region Wachovia (Wachau). Der Name Salem leitet sich von Shalom (Frieden) aus dem Buch Genisis ab. 

Typisch für Orte der Moravianer, wurde um einen zentralen Platz herum gebaut an dessen Seiten sich die Kirche, das Haus der Brüder (hier lebten unverheiratete Männer ab dem 14 Lebensjahr), sowie das Haus der Schwestern befand. Zunächst lebten in Salem ausschließlich Moravianer. Dies änderte sich erst nach dem amerikanischen Bürgerkrieg.

Winston geht auf einen von Salem im Jahr 1849 gekauften, nördlich liegenden Landabschnitt zurück, welcher zunächst als County-Town bezeichnet wurde und später, in Erinnerung an einen lokalen Bürgerkriegshelden (Joseph Winston) in Winston umbenannt wurde.

Auf dem Gebiet von Old Salem befindet sich heute ein großes Freilichtmuseum mit zahlreichen, originalen Bauten aus der Zeit der Gründung des Ortes. In den einzelnen Häusern wird den Besuchern das Leben der Menschen in den unterschiedlichen Epochen seit der Gründung vermittelt. Wir haben uns einige der Häuser und damit verbundenen Geschichten angesehen und angehört, sind dabei immer wieder auf deutsche Spuren gestoßen und haben gelernt, wie aufwendig Quilts gefertigt wurden, haben in der Bäckerei geholfen, gesehen wie alte Lang- und Kurzschusswaffen hergestellt werden und erfuhren viele über den Alltag einer Familie in der Zeit um 1840.

Die Häuser in Downtown Winston-Salem erzählen eine Geschichte, die auf eine große Zeit schließen lässt. Tatsächlich war Winston-Salem einmal ganz groß und ganz vorn dabei, galt sogar als achtgrößter Port of Entry, obwohl gut 350 km von der Atlantikküste entfernt. Zu verdanken hat Winston-Salem dies einem gewissen R.J. Reynolds. Jetzt sollte es bei erfahrenen Tabakgenießern allerspätestens klingeln. In den späten 1890iger Jahren begann dieser R.J. Reynolds hier ein Imperium aufzubauen, welches bis in die 1980iger Jahre sein Höhepunkt fand. Zwei Markennamen spielen hier eine große Rolle, beide über die Grenzen der USA hinaus bekannt: Winston und Camel. Richtig, Zigaretten.

Über die Jahre hinweg, wechselte die Firma mehrmals den Besitzer und wurde über verschiedene Firmenstrukturen nahezu zugrunde gerichtet. Die Bestrebungen der Gesundheitspolitik in den USA und Europa trugen ihren restlichen Teil dazu. Das Ergebnis dieser Politik sehen wir heute in Form von fälschlicherweise verharmlosten E-Zigaretten. Der Mensch als Individuum schätzt nun einmal den Genuss - daran werden auch noch so viele law suits nichts ändern.

Seit 2004 sind alle außerhalb der Staaten verkauften Zigaretten der Marken Winston, Salem und Camel, Produkte der Japan Tobacco, während R.J. Reynolds schlussendlich im Jahr 2017 einen Merger mit British American Tobacco einging. Die Fabrikation der Produkte wurde aus Winston-Salem nach Tobacoville, North Carolina verlegt.

Neben oder besser gesagt im Windschatten des Tabakimperiums R.J. Reynolds entstanden in Winston-Salem weitere große Unternehmungen. Beispielsweise Hanesbrands Inc. (Wonderbra, Champion, Playtex, Bali, L´eggs) mit weltweit 63.000 Mitarbeitern und Wachovia Bank and Trust - gekauft von Wells Fargo Bank, Mc Lean Truck Company (1986 unter chapter 11 schlussendlich in Konkurs gegangen),  Piedmont Airline, welche von US Airways gekauft wurde und Krispy Kreme Doughnuts.

Es ist der Aufstieg und teilweise Niedergang dieser großen, teilweise international bekannten Unternehmen und deren Geschichten, welche in Winston-Salem spürbar und sichtbar sind. Heute umfasst Winston-Salem gut 250.000 Einwohner und investiert im Wake Forest Innovation Quarter kräftig in eine neue vielversprechende Zukunft - die Nano-, High- und Biotechnologie.

Wir haben auf unseren Reisen durch die USA viele solcher Orte kennengelernt und können die Zugkraft hinter dem Slogan „Make America great again“ verstehen und nachvollziehen.

Bilder aus Old-Dalem gibt es hier.

Charming Charlottesville

Im Piedmont, dem hügeligen Land zwischen der Atlantikküste und den Appalachen liegt die kleine Universitätsstadt Charlottesville, einstige Hauptstadt des US Bundesstaats Virginia und Geburtsort des 3. US Präsidenten Thomas Jefferson.

Jefferson, der vor seiner Präsidentschaft als Außenbeauftragter der USA in Frankreich lebte, gründete in Charlottesville die University of Virginia und entwarf die Gebäude nach den architektonischen Merkmalen von Palladio. Der Campus ist als Kleinstadt konzipiert, auf welchem Studierende und Professoren lernen, lehren und leben. Im Zentrum steht eine riesige Rotunde, ein Meisterwerk klassizistischen Bauens in der USA, welche sowohl als Bibliothek und Vorlesungssaal genutzt wird.

Der Campus und seine Umgebung sind in der Tat eine kleine eigene Welt. Wir haben an diesem Wochenende das besondere Glück zu erleben, wie die Studenten des Jahrgangs 2023 neu ankommen und bereits ältere Jahrgänge aus den Sommerferien zurückkommen. Es ist ein wenig wie in amerikanischen Teenagerfilmen. Ich stehe auf der Straße, warte auf meine Lieben, die sich gerade ein kühles Getränk bei Starbucks erstehen und betrachte das bunte Teenagertreiben.

An einem kleinen Klapptisch sitzend, verteilen Studenten Flyer für die Studentenverbindung. Aus einem vorbeifahrenden Auto kreischt und winkt ein Mädchen heraus, worauf die Mädchen am Stand freudig zurück kreischen. An mir vorbei laufen gut gemischt: sportliche Kerle, schüchterne Mädchen, Nerds und Visco-Girls, die vollständige Klaviatur kitschiger Studentenschaft ist vorhanden.

Bei einem Spaziergang über den Campus treffen wir auf die Neuen, die mit Eltern oder Großeltern im Schlepptau in ihre Studentenwohnungen einziehen. Wir bekommen Einblicke in die niedlichen, kleinen Studentenappartments und spätestens jetzt bin ich wieder ein wenig frustriert, schon so alt zu sein. Die Apartments befinden sich direkt am Lawn (Grünfläche im Zentrum des Geländes) in einem hufeisenförmig um den Lawn angelegten Gebäude mit langen Kolonnadengängen. Es sind Zweibettzimmer mit Doppelstockbetten, einem Tisch in der Mitte, gegenüber der Doppelstockbetten ein kleiner Kamin. Jedes Apartment in welches wir hineinschauen können, ist ein kleiner Kosmos studentischen Lebens. 🥰Ich schaue meinen beiden Teenagern in die Augen 😍und verstehe sofort, dass beide ebenso verzaubert sind und ein solches Studentenleben erleben möchten. 

Wir laufen noch ein wenig über den Campus und genießen die aufregende Stimmung der Neuen, bevor wir uns auf den Weg nach Winston-Salem, NC machen.

Bilder aus Charlottesville gibt es hier.

Blue Ridge Mountains, Shenandoah River

„Almost heaven, West Virginia

Blue Ridge Mountains, Shenandoah River

Life is old there, older than the trees

Younger than the mountains, blowing like a breeze“


Der Skyline Drive bringt uns vom Haupteingang des Nationalparks hinauf auf die Blue Ridge Mountains und ja, es ist fast ein bisschen wie im Himmel. In Fahrtrichtung Süden liegt links Virginia und rechts West Virginia. In der Ferne die Berge, immer in einem blauem Dunstschleier eingehüllt, der ihnen auch den Namen einbrachte.

Als Teil der Appalachen Gebirgskette, welche sich nahezu vertikal auf einer Länge von gut 2.400 Kilometern durch den nordamerikanischen Kontinent erstreckt, gehören diese Berge zu den ältesten der Erdgeschichte. Ihre Entstehung geht zurück auf die Zeit von Pangäa, also vor gut einer Milliarde Jahren. Menschliches Leben gab es in den Bergen bereit 10.000 B.C.

Die Blue Ridge Mountains trennten zur Zeiten der Neubesiedelung des nordamerikanischen Kontinents den bereits erforschteren Osten vom unbekannten, wilden Westen. Indianerstämme lebten weniger in den Bergen, sie bevorzugten die fischreichen Gewässer des Shenandoah River (Tochter der Sterne). Mit der zunehmenden Besiedlung durch die Europäer stieg der Raubbau der Natur rasch an und brachte das Ökosystem fast zum erliegen. Seit 1936 gehört das Gebiet zum National Park Service und wurde damit unter Schutz gestellt.

Die Natur konnte sich erholen und so gilt das Ökosystem als nahezu vollständig wieder hergestellt. Es ist ein üppig grüner Urwald aus vielen verschiedenen Laubbäumen, wenigen Nadelbäumen und unzähligen Bodendeckern. Auch die Fauna ist artenreich, von Rehen, Bären, Opossums über Klapperschlangen, Forellen, Schildkröten bis hin zu Rotschwanz-Adlern und wilden Truthähnen.

Der Nationalpark ist, wie jeder der US Nationalparks, hervorragend gepflegt und perfekt für kleine, mittlere und mehrtägige Wanderausflüge angelegt. Sie erlauben eine Mischung aus Natur zum Anfassen und Entdecken, wobei 95% der Fläche unzugängliche Natur ist und damit Schutz und Lebensraum für Flora und Fauna bieten.

Wir parken unser Auto bei Mile 42, Skyland heißt der Abschnitt und wandern entlang eines Rundwanderweges, erholen uns in der Stille, treffen auf einen jungen Rehbock und genießen den Ausblick über die Berge bis hinunter in das Shenandoah Valley. In meinem Kopf summt der County Evergreen von John Denver herum. 🥰

Am Highway 33 verlassen wir den Shenandoah NP und fahren am späten Nachmittag unserem heutigen Ziel, der Universitätsstadt Charlottsville entgegen. In gut einer Woche werden wir nochmals in die Appalachen, den Great Smokey Mountains, eintauchen.

Bilder, am besten mit „Take Me Home, Country Roads“ zu genießen, gibt es hier.

Baltimore... weit weg von Charm City

Ich kann mich gar nicht entscheiden, wie ich unseren stop-over in Baltimore bewerten soll. Einerseits bietet die Stadt, trotz des Großfeuers im Jahr 1904 wunderbar erhaltenen Architektur der Antebellum Periode, andererseits ist die Stadt, vor allem in den um Downtown liegenden Stadtvierteln, in einem desolaten Zustand.

Die Mordrate war zweimal, 1993 und 2015, landesweit die Höchste, insbesondere unter der afroamerikanischen Bevölkerung. Afroamerikaner stellen mit > 60% Anteil die größte Gruppe im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung. Bei der Einfahrt in die Innenstadt fällt uns diese Bevölkerungsgruppe durch ihr Verhalten auf den Straßen leider sehr negativ auf. 

Immerhin oder glücklicherweise haben wir unser Hotel, das Lord Baltimore, in Mitten von Downtown gewählt und können somit den Spätnachmittag im mehrfach neu strukturieren Hafengelände verbringen. Die Piers sind schön angelegt, alte Fabrikgebäude und neue Architektur sind perfekt verschmolzen, bieten Geschäfte und Restaurants.

Baltimore ist eine kreisfreie Stadt. Der Hafen gehört zu den 5. Größten der USA, die John Hopkins University hat insbesondere im Bereich der Medizin einen hervorragenden Ruf. Das Gelände der Universität und Kliniken ist im Verhältnis zur Stadtfläche extrem groß. Neben der Universität und dem Hospital zählt Under Armour zu den Unternehmen mit höherem Bekanntheitsgrad.

Nach einem ausgiebigen Hafenspaziergang und Abendessen ziehen wir uns dann in unser historisches Hotel zurück und verlassen am darauffolgenden Morgen Baltimore in Richtung Front Royal am Fuß des Shenandoah Nationalparks.

Bilder aus Baltimore findet ihr hier.

A 1903 Legend

Wir sind in York, PA. Der Ort geht auf die Zeit um 1700 zurück, dass älteste Haus aus dieser Zeit, die Golden Plough Tavern, erbaut von 1741 von einem deutschen Einwanderer Namens Martin Eichelberg steht noch immer im heutigen Zentrum der Kleinstadt.

Viel Getümmel ist in den Straßen nicht los und dennoch herrscht Betriebsamkeit in der Kleinstadt. Sehr auffällig sind üppige und gut erhaltene Bauwerke aus dem 18ten und 19ten Jh., welche darauf schließen lassen, dass die Kleinstadt bereits in früheren Zeiten mehr als ein Fleck auf der Landkarte war. Aus der Geschichte geht hervor, dass York sowohl im Unabhängigkeitskrieg, als auch im Bürgerkrieg strategisch bedeutsame Stellung eingenommen hat. Zudem profitierte die Stadt im 19ten und 20ten Jh. von der industriellen Fertigung.

Motorradfans unter meinen Lesern werden jedoch hellhörig, wenn sie den Namen York, PA lesen. Hier in York steht eine der größten Fertigungsanlagen des legendären Motorradherstellers, Harley-Davidson. Wer meinen Reiseblog verfolgt, der weiß, dass wir in jedem Jahr einem typisch amerikanischen Industriezweig einen Werksbesuch abstatten. Jawohl, in diesem Jahr ist es die Fertigung bei Harley-Davidson.

Eines sei zuvor erwähnt. Ich besitze keinen Motorradführerschein und habe bisher wenig Herzblut für Motorräder übrig gehabt. Wir schlüpfen in Warnwesten und tragen Sicherheitsüberschuhe, legen ein Headset an, folgen zunächst aufmerksam den Sicherheitsinstruktionen unseres Tourguides und bekommen einen Imagefilm zur Marke H-D zu sehen. Dann geht es los, die Tür öffnet sich und wir stehen in den Fertigungshallen.

Alles beginnt mit der Verformung des guten US-amerikanischen Stahls aus Ohio. Große Pressen verformen diesen in Schutzbleche und Tankhälften. Laser cutten den Überstand ab, die zwei Hälften des Tanks werden von Robotern zum Tank zusammengefügt. Weiter geht es zur Rahmenfertigung. Die Rohteile werden von einem Mitarbeiter in eine spezielle Form gespannt, den Rest übernehmen die Schweißroboter. Auf der anderen Seite der Maschine kommt der Rahmenrohling heraus. Es sind drei Grundrahmen, aus welchen hier in York die verschiedenen Motorradtypen gefertigt werden.

Nächster Stop ist die Lackiererei. Im Grunde gibt es nicht viel zu sehen, da alle Teile in Reinräumen zunächst gewaschen, grundiert und danach lackiert werden. Auf den Lack wird jedoch größten Wert gelegt und so erfahren wir, dass Bauteile in Multicolor-Ausführung 12 Stunden benötigen, bis diese zur Weiterverarbeitung freigegeben werden. Jedes lackierte oder pulverbeschichtete Bauteil wird aufwendig inspiziert und auf mögliche Mängel überprüft.

Der dritte Abschnitt der Fertigung, welchen wir besichtigen, dient der Endmontage. Wir werden Zeuge, wie sich der nackte Rahmen zum fertigen Kultobjekt verwandelt und sind stets hautnah und nur wenige Schritte vom Fertigungsprozess entfernt. Selbstverständlich arbeitet auch Harley-Davidson mit bereits vorgefertigten Baugruppen, welche teilweise am Standort York oder an anderen Standorten der USA gefertigt werden. H-D fertigt jedoch anders als beispielsweise deutsche Automobilhersteller die Baugruppen selbst.

Jedes Motorrad durchläuft am Ende des Fertigungsprozesses eine letzte Qualitätskontrolle, wobei ca. 1-2% der Motorräder tiefer gehenderen Qualitätschecks zugeführt werden. Ist die Qualitätskontrolle durchlaufen wird den Maschinen auf zweierlei Weise Leben eingehaucht. Die Elektronik erhält die Firmware, die Mechanik ihr Benzin. Dann heißt es für jede Maschine: Prüfstand. Auffällige Maschinen werden hier zum letzten Mal inspiziert und korrigiert, danach geht es in die Verladung. Gut 31% der Maschinen werden exportiert. Insbesondere APAC Staaten gehören zu Importeuren.

Die Tour endet nach einer Stunde und hat mich begeistert. NEIN, das stimmt nicht - ich habe mich verliebt 🥰. Sie ist eine Harley-Davidson Sportster, heißt IRON 1200 und geht mir nicht mehr aus dem Kopf.

Bilder aus York, PA gibt es hier.

Dutch Country - eine nahezu CO2 neutrale Welt.

Wir verlassen Philadelphia und tauchen ein in Pennsylvanias Dutch Country. Das Wort „dutch“ wird hier spöttischerweise für den Begriff deutsch genutzt. Gut 25% der Einwohner des Bundesstaates Pennsylvania haben deutschsprachige Vorfahren. Zu den noch heute bekanntesten Einwanderern gehören die Mennoniten und Amish, die sich vor allem im Süden Pennsylvanias, im Lancaster Countty niederliessen. Auf dem Weg zu unserem heutigen Etappenziel York durchqueren wir Lancaster County und tauchen in eine ganz andere Welt ein.

Pennsylvania ist eine landwirtschaftlich sehr fruchtbare Gegend. Ackerbau, Viehzucht, insbesondere Milchviehzucht dominieren. Die kleinen Straßen verlaufen durch eine üppig grüne und hügelige Landschaft. Kleine Farmen rechts und links der Straßen wären an sich keine all zu große Sensation. Das Besondere hier, die Farmen werden noch zu einem recht großen Anteil betrieben wie um 1800. Kein Anschluss an das Stromnetz, keine Landmaschinen, keine Autos, keinerlei Elektronik oder gar elektronische Hilfsmittel.

Schon von weithin sichtbar flattert die zum Trocknen aufgehängte Wäsche in der warmen Sommerluft. Auf den Feldern sieht man Farmer mit ihren Söhnen arbeiten. Sie tragen schlichte einfache Kleidung und strohgelbe Hüte auf dem Kopf. Pferdekutschen mit fröhlichen jungen Mädchen klappern über die Straßen. Die Damen tragen weiße, manchmal schwarze Hauben auf dem Kopf und ebenso schlichte Kleider. Die Haube gibt Auskunft darüber, welchen Familienstand die Mädchen haben.

Alles hier wirkt wie in einer kleinen, schon längst vergessenen Welt. Ich fühle mich zum Teil wie ein Zeitreisender und erwische mich beim Begaffen der Menschen, was mir irgendwie sehr peinlich ist. Es ist faszinierend und verwunderlich zugleich, dass es Menschen gibt, die im 21.ten Jahrhundert noch immer ein so einfaches und man kann sagen basales Leben führen. Die Gesichter, in die wir schauen, sind glücklich und zufrieden. Ich glaube fast, zufriedener und glücklicher als viele jener, denen wir in Philadelphia begegnet sind.

Möglicherweise liegt das Glück tatsächlich in der Einfachheit des Lebens. Jeder in der Gemeinschaft der Amische besucht eine 8-Klassenschule und beginnt danach eine Art Praktikumszeit zur Ausbildung und Herausbildung persönlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten, welche er oder sie danach auslebt. Insbesondere die Handwerkskunst der Zimmerei und der Tischlerei beherrschen viele Amische wie kaum ein Anderer. Die Frauen verfügen über hervorragende Fertigkeiten in der Handarbeit. Aufwendige handgefertigte Bettwaren, Kissenbezüge und Decken in einer wunderbaren Qualität. Die Landwirtschaft und die jeweiligen handwerklichen Fertigkeiten dienen dem Selbsterhalt der Gemeinschaft und tragen zum Erwerb der Gemeinschaft bei.

Die landwirtschaftlichen Erzeugnisse der Amische des Lancaster County sind wahre Bioqualität und benötigen keine fragwürdigen Zertifikate. Die Kühe stehen sichtbar auf den Weiden, Hühner gaggern durch die Gärten, die Felder werden mit menschlicher und tierischer Muskelarbeit bestellt.

Der Ertrag ist so groß und die Qualität so gut, um u.a. als Zulieferer für den nahe gelegenen und sehr bekannten Schokoladenproduzenten Hersheys, in Hershy zu fungieren. Darüberhinaus sind die landwirtschaftlichen und handwerklichen Erzeugnisse weithin bekannt und begehrt. Ich träume schon lange von einem schönen, handgefertigten Quilt für unser Bett.😴

Um den Glücksfaden wieder aufzunehmen, es ist vermutlich das sichtbare Ergebnis der Hände Arbeit, das Familienleben und die Achtsamkeit der Gemeinschaft, die den Menschen im Lancaster County Glück und Zufriedenheit zurückgeben. Es gibt keinen Stress, keinen hemmungslosen Konsum, keine Jagd nach dem nächsten Megageschäftsjahr. Es ist ein bescheidenes Leben, im Einklang mit der Welt.

Dieses bescheidene Leben ist es, was einen vom Mensch gemachten Klimawandel hätte verzögert oder zumindest verringert. Jeder, der in Deutschland „Die Grünen“ wählt oder an den Fridays For Future Demonstrationen teilnimmt, der sollte sich überlegen, ob es dieses Leben ist, welches Er, Sie oder „*“ sich wirklich wünscht. Eine moderne Welt, in welcher sich Menschen durch Ablasshandel von ihrer CO2 Belastung freikaufen können, ist ein Lügenkonstrukt zur Beruhigung der Seele. Mit Steuern oder Policies, dem Lieblingswort von Luisa Neubauer, dem Segeln in einem Carbon Sportboot, wie Greta und dem permanenten Gejaule wird das Klima bzw. dessen Wandel sich nicht stoppen lassen und die dazugehörige Jugendbewegung eine Modeerscheinung bleiben.

VERZICHT, SOWIE EINE ABKEHR VOM GRENZENLOSEN GLOBALEN WACHSTUM DURCH ZÜGELLOSEN HANDEL UND KONSUM SIND DIE FAKTOREN, WELCHE EINEN NACHHALTIGEN BEITRAG LEISTEN WÜRDEN!

Bilder aus dem Dutch Country gibt es hier.

Die Straßen von Philadelphia

Heute ist es gar nicht so einfach meinen Blog Beitrag so zu schreiben, dass ihr einen umfassenden Eindruck von Philadelphia, so wie ich es gesehen habe, erhaltet.

Ich starte den heutigen Tag mit einem morgendlichen Lauf genau in jenen Straßen, die Bruce Springsteen besingt. Ich habe mich bewusst dagegen entschieden, den Song nicht während meines Laufs zu spielen und dennoch geistert die Melodie und der Text rasch in meinem Kopf herum. Sonntagmorgens ist noch nicht viel Leben in Downtown Philadelphia. Die Sonnenstrahlen bahnen sich ihren Weg in die Häuserschluchten. Vor den Hoteleingängen stehen die Portiers in ihren Uniformen. Einige Anliefer–LKWs sind unterwegs, touristische Frühaufsteher und Menschen, welche die heiße Nacht auf den Straßen verbracht haben. Es sind nicht wenige und viele sind wirklich heruntergekommen, in einem sehr erbärmlichen Zustand – selten habe ich so heruntergekommene Obdachlose gesehen.

Zurück im Hotel ist immer noch Stille und Dunkelheit im Zimmer. Zeit, dass ich den Morgen herein lasse!

Wir starten unseren Tag im INHP, den Independence National Historic Park. Der Park ist eine großzügige Anlage, mit Besucherzentrum und Parkanlage. Die Anlage, welche vom Nationalpark Service betrieben und verwaltet wird, so wie alle zugehörigen Gebäude und Museen, ist Tip Top in Schuss - darauf legen die Amerikaner großen Wert. Am nördlichen Ende des Independence National Historic Parks befindet sich das National Constitution Center, am südlichen die Independence Hall.

Was viele nicht wissen, sowohl die Unabhängigkeitserklärung, als auch die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika wurden hier in Philadelphia entworfen und von den 13 Gründungsstaaten unterzeichnet. Es war der Sommer im Jahr 1778, der den Grundstein für die USA legte. Wir nehmen an einer sehr interessanten Führung durch die Independence Hall teil und erfahren historische Grundlagen, bevor wir genau jenen Raum betreten, in welchem beide so bedeutsamen Dokumente erarbeitet und unterzeichnet wurden. Geschichte zum Anfassen, die auch unseren Teenagern Spass macht.

Vom INHP aus laufen wir durch die feuchte und drückende Mittagshitze hinunter zum Delaware River, welcher die Staatsgrenze zwischen New Jersey und Pennsylvania markiert, tauchen ein, in eine kleine Gasse mit dem Namen Elfreth‘s Alley. Hier befinden sich noch wenige, englisch-irisch geprägte Häuser aus der ganz frühen Gründungszeit Philadelphias im Jahr 1682. Ein gewisser William Penn und die ihm zugehörige Quäker Gruppe sind die Väter der Stadt.

Aus Old Town bewegen wir uns zurück in Richtung nördliches Ende des  Independence National Historic Parks, vorbei am Betty Ross Haus und der kleinen Friedhofsanlage der Christ Church. Hier liegt Benjamin Franklin begraben. Eine Gedenktafel neben seinem Grab zeigt die Meilensteine seines Lebens auf - sehr beeindruckende Etappen! Wer sich übrigens gerade beim Lesen gefragt hat, wer Betty Ross war: sie hat die erste Flagge der Vereinigten Staaten genäht - 13 Sterne im Kreis angeordnet, sowie die bekannten Streifen.

Wir steigen in die U-Bahn Market, Ecke 5te Straße ein und fahren zurück nach Downtown, Ausgang City Hall. Das Rathaus gleicht eher einem Schloss oder einer Festung. Sein 167m hoher Rathausturm ist weithin sichtbar. Im Dilworth und Love Park hinter dem Rathaus legen wir Pausen ein und jeder genießt das bunte Treiben auf seine Weise. Die Teens werden wieder für kurze Zeit zu Kindern und erfrischen sich in der Brunnenanlage, Susann streckt die Beine aus sonnt sich und ich suche Motive für Bilder. 

Die Hitze ringt uns trotz Pause einen erfrischenden Stop in unserem Hotel ab, wo wir uns für gut 2 Stunden ausruhen und erst am späten Nachmittag nochmal in die Straßen von Philadelphia bewegen. Im Independence Biergarten kehren wir schlussendlich zum Abendessen ein und schlendern in der Dämmerung zurück.

Mein morgendlicher Blick auf die Straßen von Philadelphia hat viele Färbungen bekommen. Mir fällt auf, dass sich die Stadt lebendig, von seiner Architektur abwechslungsreich, und mit seinen vielen Museen als sehr attraktiv zeigt. Ja, auch die Obdachlosen gehören zu diesen Facetten einer US amerikanischen Großstadt. Wer die Ostküste bereist, sollte nicht nur NYC und Washington D.C. auf seinem Reiseplan haben, sondern unbedingt auch Philadelphia.

Bilder aus den Straßen von Philadelphia findet Ihr hier.

Yale - Bulldogs

New Haven, ebenfalls von puritanischen Einwanderern im Jahr 1636 gegründet, wirkt an sich eher durchschnittlich, wäre da nicht der in Downtown dominierende Campus der Yale Universität. Allein wegen dieser schönen und altehrwürdigen Gebäude lohnt es sich hier einen Stop einzulegen.

Ich weiß nicht genau, was es ausmacht aber der Campus gefällt mir auf Anhieb richtig gut. Ein Flair, wie man es aus Filmen kennt, verbreitet sich. Junge Menschen kommen an, rollen mit ihren Koffern und den Eltern im Schlepptau über das Gelände. Sie werden von den letztjährigen Neuankömmlingen in auffällig roten Shirts in Empfang genommen. Einige werfen sich im Gelände ein paar Bälle zu, andere verbreiten Partystimmung und auch die ruhigeren Charakter sind vertreten. Die Gebäude sind still, lassen die gotischen Mauern sprechen und verbreiten einen Hauch intellektueller Dominanz.

Ich bin ein wenig traurig, dass ich schon so alt bin und diese besonderen Jahre nicht mehr genießen kann. Gleichzeitig freue ich mich, meine Kinder durch diese Zeit begleiten zu können. Beide sind ebenfalls sehr angetan und könnten sich vorstellen hier zu studieren oder das College zu besuchen. Susann und ich schauen uns an und denken vermutlich beide daran, nach dem Urlaub Gespräche zur Gehaltsanpassung durch Aufbau einer geschickten Ja-Kette zu führen. 😬🤑

Den gut zweistündigen Spaziergang durch Yale beenden wir mit einem Strafzettel für eine abgelaufene Parkuhr im Wert von 25 USD. Wir deuten das als ein Zeichen und werden uns diesen ersten Strafzettel in Yale aufheben. Bleibt vielleicht nicht der letzte!

Yale Bilder gibt es hier.

Von Providence nach New Haven

Providence, die Hauptstadt des kleinsten US Bundesstaates, Rhode Island, hatte ich bisher nie auf dem Zettel. Mir ging es sicher wie vielen, irgendwie hat man den Namen bereits gehört, es fehlt einem jedoch ein Bild vor den Augen. Für mich hat sich dies mit dem heutigen Tag geändert und wer sich die Bilder zum Blogeintrag ansieht bekommt ebenfalls einen ersten Eindruck.

Im Jahr 1636, von dem aus Boston vor der Anklage der Ketzerei geflohenen Roger Williams gegründet, entwickelte sich Providence bis um 1900 zu einer der vermögensten Städte der USA. Insbesondere durch Handel, Textil-, Werkzeug- und Industrieproduktion getrieben. Große Namen der Zeit waren: Brown & Sharpe, Corliss Steam EngineCompany, Babcock & Wilcox, Grinnell Corporation, Gorham Manufacturing Company, Nicholson File und Fruit of the Loom. Heute dominieren vor allem die Brown University, das Government sowie großen Kliniken den Arbeitsmarkt.


Die Stadt wirkt in meinen Augen übersichtlich und etwas verschlafen. Irgendwie hat Providence einen besonderen Charme und Charakter, der von den vielen, sehr alten Gebäuden aus der Zeit des Art Deco Stils ausgeht. Einige der Häuser sind in top Zustand, andere “under construction”, wenige wirken verlassen. Dennoch fehlt es mir an etwas mehr Leben in der Stadt. Es sind deutlich weniger Menschen auf den Straßen, Touristen sind kaum vorhanden und es fehlt an den sonst typischen Geschäften und der Geschäftigkeit.

Nach gut 2 Stunden steigen wir in unseren Urlaubswagen, übrigens ein Infiniti XQ60 und nehmen Ziel auf New Haven. Zunächst dem Interstate 95 folgend, biegen wir dann in Clinton, CT auf den Highway 1 ab und folgen dann dem 146iger. Eine großartige Entscheidung. Wir fahren durch eine fast schon schrecklich kitschige Landschaft - Neu England wie aus dem Bilderbuch. Häuser und Örtchen, zum Träumen schön. Die Zeit scheint hier nahezu stehen geblieben. Beim Anblick kommt man ins Träumen von einem Leben in einer kleinen, heilen Welt.

Am späten Nachmittag erreichen wir New Haven, entscheiden uns aber dem Ort, insbesondere dem Campus der Yale Universität, erst morgen einen Besuch abzustatten. Wir haben ja schließlich Urlaub und wollen uns Zeit geben, Gesehenes zu verarbeiten. Bei einem Abendessen im Städtchen Milford sitzen wir auf der weißen Veranda eines kleinen, für New England typischen Hauses und genießen mit den Anwohnern den milden Freitag Abend bei Grillengezirpe und leckerem Essen.

Bilder findet ihr hier.

Von Cape Cod nach Providence, RI

Die Nacht verbrachten wir im Spring Garden Inn, einem niedlichen, kleinen Motel in East Sandwich. Der Ort, wie viele der kleinen Orte auf Cape Cod, stammen aus der Zeit um 1635 und sind mehr oder weniger mit der Walfangindustrie verbunden.

Mein Morgen auf Cape Cod beginnt um 6:35 Uhr mit einem erfrischenden 5 Kilometerlauf, vorbei an schönen, teils herrschaftlichen Sommerhäusern hinunter zum Strand. Ich treffe auf morgendlichen Mitstreiter und nette Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern. Als ich zurückkomme ist, zumindest in unserem Zimmer, das Leben auch schon erwacht - es herrscht Betriebsamkeit und Konkurrenzkampf um Zeit im Badezimmer 🙄.

Irgendwie schaffen es dann doch alle, geduscht und sortiert im Auto zu sitzen, um dem Frühstück entgegenzusteuern. Möglicherweise ist es der Erhaltungstrieb, der die Rotte dann doch zusammen hält. Normalerweise keine großen Zeilen Wert, möchte ich heute das Riverview Cafè erwähnen. Es handelt sich um ein Projekt der Riverview School mit dem Ziel, die Absolventen an das Berufsleben im Allgemeinen und hier speziell in Gastronomiebetrieben heranzuführen. Ein schönes Projekt - besonders auffällig, es ist erfrischend unauffällig. Würde man nicht durch Erklärungen im Café auf das Projekt aufmerksam gemacht werden, würde man es nicht bemerken. Die jungen Menschen machen ihre Arbeit wirklich gut. Die Auswahl an Speißen und Getränken ist umfangreich, der Geschmack prima,  Freundlichkeit und Service, wie USA üblich - HERVORRAGEND!

Gut gefrühstückt zieht es uns weiter in Richtung Mid Cape Cod. Wir befahren eine landschaftlich schöne Straße und durchqueren niedliche Orte, mit traumhaft schönen kleinen und großen Häusern. Kaum hat man sich entschieden eines der Häuser als besonders schön zu empfinden, taucht ein weiteres auf, welches um die Gunst buhlt. In Orleans, etwa auf Höhe der Armbeuge (Cape Cod lässt sich mit einem gebeugten Arm vergleichen) biegen wir in Richtung Süden ab und unterbrechen unsere Fahrt für einen Strandspaziergang. Der Himmel ist blau, die See ruhig, der Strand voller Muscheln - herrlich.

Der südliche Teil der Insel ist belebter und touristisch erschlossen. Ca. 6. Millionen Besucher verbringen hier ihre Sommerferien. Auch der Kennedy Clan verfügt über einen beachtlichen Grundbesitz nebst diversen Anwesen. Trotz dieser Beliebtheit gibt es keinen einzigen Hotelbunker und keine Beach typischen Geschäfte mit Firlefanz. Die Insel wirkt maritim und immer noch ein wenig verschlafen - richtig schön!

Die Straße trägt uns weiter auf unserer Route in Richtung Süden, in den kleinsten US. Bundesstaat, Rhode Island. Bevor in unser heutiges Etappenziel Providence ansteuern, statten wir Newport einen Besuch ab. Die Hafenstadt verdangt, wie Providence ihre Gründung (1635) den eher moderaten Anhängern Roger Williams, welche sich von den in Boston lebenden Hardlinern der Puritaner absonderten. Zunächst auf den Walfang spezialisiert, entwickelte sich Newport noch vor dem Bürgerkrieg zu “America’s First Resort”, dem Platz der Schönen und Reichen. Vor allem Plantagenbesitzer der Südstaaten und Industrielle leisten sich hier ihre Sommerresidenzen. Es sind große Villen und Palais, die heute oft als Museen zu besichtigen sind und in teils öffentlichen Parkanlagen liegen. Zu ihrer Blütezeit residierten hier die Vanderbilts, Morgans, Astors und Fishers.

Newport ist recht gezogen, die Villen an der Bellevue Ave. liegen weit auseinander und sind zu Fuß kaum zu erlaufen. Kein Mensch, der es sich leisten konnte, lebte seiner Zeit auf so engem Raum wie wir es inzwischen gewohnt sind. Wir verbringen etwas Zeit in der Marina, schlendern durch die Straßen, essen ein Eis, schauen in die Schaufenster der vielen kleinen Geschäfte und lassen uns dahin treiben.

Für den Rest des späten Nachmittags ist nurmehr die Anreise in das 45 Minuten entfernte Providence geplant.

Bilder des heutigen Tages gibt es hier.