Und schon wieder ist es Pfingsten

Es ist 4:15 Uhr, in Worten, vieruhrfünfzehn, der HomePod im Schlafzimmer weckt uns mit seinen, um diese Uhrzeit unbarmherzigen Glockengeläut. Ich bekomme die Wort, „Hey Siri, STOP“ kaum heraus. Sogleich zaubert mir der zweite Gedanke ein zartes Lächeln ins Gesicht. Es ist Pfingsten, unsere Hauptstadtreisen stehen an. Paul und ich verschlägt es in diesem Jahr nach Ungarn, während unsere Damen sich für Rom entschieden habe.

Als Familie verlassen wir um 4:45 Uhr gemeinsam das Haus und fahren mit der noch recht leeren Flughafen S-Bahn zum Munich Airport. Erst nach der Sicherheitskontrolle trennen uns die Weg. Wir schicken Emma und Susann zum Flugsteig G29, während Paul und ich noch die kleine Shuttelbahn ins Satellitenterminal nehmen.

Um 7:00 Uhr heben wir ab, Ziel Ferenc Liszt Flughafen Budapest.

Der Flug war kurz, nur knapp 60 Minuten und doch liegt Budapest zu weit entfernt, um bei einem Pfingstausflug für vier Tage ein anderes, vielleicht klimafreundlicheres Transportmittel zu wählen. Wir versuchen es sogleich wieder gut zu machen und nutzen den öffentlichen Nahverkehr. Der Shuttlebus mit der Nummer E100 bringt uns direkt in die Innenstadt, man könnte fast schon sagen vor die Hoteltüre. An der Haltestelle Astoria M steigen wir aus und laufen noch knapp 7 Minuten die Rákóczi út hinauf, bis wir in einer Nebenstraße unser Hotel erreichen. Die Uhr sagt 9:45 Uhr, gefühlt ist es schon Nachmittag. Zum Glück können wir direkt auf unser Zimmer.

Ein kleiner Vormittagsschlaf muss jetzt sein, bevor wir in die Stadt einntauchen.